Fastenzeit 2020 – wir lernen zusammenzuhalten

on 15. März 2020

Es ist soweit. Europa erlebt eine Grippewelle, aber nicht die die unser Immunsystem schon kennt. Etwas dass uns neu ist. War es den Chinesen auch. Und sie haben es gepackt. Die Erkrankungen gehen zurück. Jetzt sind wir dran. Und dieser C-Virus macht vieles. Es macht Menschen krank, aber im selben Zug lässt es uns näher zusammenrücken. Es lässt die Erde durchatmen, weil wir gezwungen sind unser krankhaftes Kaufverhalten zu stoppen. Weil wir nicht mehr wir Hamster im Rad der Wirtschaft drehen. Maximal wie Hamster einkaufen. Und es geht noch weiter….

Anfangs fühlte sich diese ganze Krise an wie kurz vorm 24.12, fünf Minuten vor Geschäftsschluss. Alle sind gestresst, hektisch und angespannt, kaufen wie die Wahnsinnigen ein, und wissen nicht was als nächstes tun. Und jetzt ist China auch in Europa. Menschenleere Straßen, leere Öffis, Schulen geschlossen. Grade rechtzeitig, denn in Italien wurde der Virus zuerst nicht ernstgenommen. Das Resultat ist bekannt.

Überlastung des Gesundheitssystems

Immer wieder wird an den europäischen Ländern am Gesundheitssystem geschraubt. Eingespart. In Zeiten wie diesen merken wir aber – wir brauchen es. Wir brauchen ein soziales Gesundheitssystem dass uns unterstützt, egal wieviel Geld wir haben. Nicht auszudenken was in Amerika passieren wird, wenn das Virus einschlägt (was es tun wird, denn es ist ein unbekannter Erreger). Denn da sind viele nicht versichert, können sich das nicht leisten. Zum Arzt, ins Krankenhaus gehen da nur der gehobene Mittelstand. Für alle anderen Menschen kann man wirklich nur beten und hoffen dass ihr Immunsystem stark ist.

Die Erinnerung steckt in unseren Zellen, die spanische Grippe 1918

Online fand ich einen Beitrag, über die spanische Grippe 1918 und die Todesspur die sie hinterließ. Dazu sind zwei ganz wichtige Dinge zu sagen. Die Menschen damals hatten einen Krieg überstanden, erlebten miserable Lebensbedingungen, hatten keine gesunde Nahrung mehr, und schwerste Traumen erlitten. Die damalige Grippe ist mit der heutigen nicht vergleichbar. Denn, wir haben das Beste aus der ganzen Welt, sei es in einer Packung (weil gefriergetrocknet und verarbeitet) oder weil die Frachter uns aus der ganzen Welt frisches Obst und Gemüse bringen. (Ich muss nicht erwähnen dass ich euch diesbezüglich einige Empfehlungen geben kann) Wir haben Medikamente, Netzwerke, geheizte Wohnungen, saubere Bäder, und gesicherte Lebensbedingungen. Der letzte Krieg ist über 75 Jahre her. Es geht uns gut in Europa.
Und mit einigen einfachen Regeln schützen wir uns und unsere Verwandten vor der Ansteckung zum C Virus (das bedeutet nicht dass wir ihn gänzlich vermeiden können). Die findet ihr übrigens auf der ORF.AT Seite, auch ein Nebeneffekt, der staatliche Rundfunk wird plötzlich gehört. Und wenn es uns doch erwischt, dann werden wir alles tun um gesund zu bleiben. Der Hinweis den ich in dem Beitrag fand war auch von Bedeutung.

VITAMIN D, also Sonne, und frische LUFT

Was auch immer du nun tust, außer Seelenhygiene, täglich singen, lichtvoll und achtsam bleiben, ist Vitamine in Nahrung und aus dem Licht zu ziehen. Jetzt wirst du sagen “aber wenn sie die Parks schließen”, dann machst du es wie die Italiener, du setzt dich ans Fenster, zum französischen Balkon, auf die Terrasse. Nutze die Kraft der Sonne und der Luft um gesund zu bleiben. Nutze die Kraft deiner Gedanken um dein Energiefeld hoch zu halten und das deiner Familie.

ITALIEN ti amo, siempre

Die Italiener machen es vor. In Zeiten der Krise und tatsächlicher Ausgangssperre, sitzen sie an ihren Fenstern und singen, erschaffen Hashtags die um die Welt gehen und malen Regenbogen auf ihre Wände. Ich liebe diese Menschen einfach so sehr. Man kann natürlich auch auf das negative schauen, und auf das Chaos das entsteht. Aber man kann das Chaos umarmen, lieben und mit vielen bunten Farben und Noten versehen. Ihr lieben Italiener und Italienerinnen, an der Stelle meinen tiefsten Dank an euch, dass ihr in der Krise Stärke und Liebe zeigt, und liebes Resteuropa, ganz genau so geht es.

Gemeinsam durch die Krise

Du kannst auch Menschen lieben ohne sie zu berühren, oder ihnen einen Kuss zu geben. Hier ist jetzt jeder aufgefordert aufeinander zu achten. Du kannst den Menschen in deinem Haus helfen, den Alten indem du ihnen die Einkäufe vor die Tür legst. Du kannst das Kind der Nachbarin nehmen (achte darauf dass ihr euch nicht mehr mit Risikogruppen trefft). Du kannst Telefonketten starten um auf die Älteren zu achten. Und ganz wichtig, singe, lache und sei dankbar wie nie zuvor. Denn deine Energie dehnt sich auf andere auf.

Miteinander sprechen – Fastenzeit nutzen

Unsere Telefone sollten jetzt heiß glühen. Nicht nur zu Silvester und weihnachten ist Zeit an seine Lieben zu denken. Jetzt ist sie.
In wenigen Wochen ist Ostern. Nimm dir die Zeit. Wenn du in einem Job arbeitest wo Homeoffice oder Freistellung notwendig ist, nimm dir die Zeit für deine Kinder. Für deine Familie. Du hast dich immer beschwert dass du keine Zeit für dein Lieben hast? Jetzt hast du sie. Bisher war alles immer eine Idee, für – wenn dann. Jetzt ist es die Realität. Du bist zuhause, mach das Beste draus. Mach daraus ein Picknick, ein Verstehen. Schreib deine Memoiren, mach jeden Tag eine online Yoga stunde, es gibt so vieles.

Ich bin selber Mama, und für das Leben meines Kindes würde ich meines geben. Das ist einfach so. Und natürlich triggert diese Krise meine Ängste, sei es transgenerationale Traumen des Verlustes, oder einfach die Sorge um mein Kind. Wenn wir also jetzt etwas lernen dürfen, dann ist es dass wir das Tempo aus allem raus nehmen und uns umeinander kümmern.

Die wichtigste Aufgabe jetzt ist für uns alle sich immer und immer wieder auf Gesundheit, Liebe und Mitgefühl zu konzentrieren. Neben ausgewogener vitaminreicher pflanzlicher Kost, Sonnenlicht und frischer Luft. Machen wir es wie die Italiener, lernen wir aus ihren Fehlern, und nutzen wir ihre unermessliche Liebe zum Leben und treten diesem C-Virus in den Allerwertesten. Wenn jemand das kann, dann wir

In Liebe und Gesundheit, eure Katharina

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