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Travelbabybirdie – Reisen

Mamasoulsunday – Warum Selbstliebe existenziell für Mütter sein sollte

on 19. April 2018

Am letzten Wochenende konnte ich eine kleine Auszeit genießen. Sabrina von Auszeit4mama  hat einen Mamasoulsunday gestartet, mit Yoga, Essen und Austausch unter den Mama(Bloggerinnen). Am Nachmittag stand eine Einheit mit innerer Einschau, Wunsch und Visionsarbeit. Warum dieser Tag für mich ganz besonders war, und warum jede Mama einmal im Monat das “bitte nicht stören” Schild raushängen sollte. Mehr dazu im Beitrag.

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Grenada, mehr als Gewürze….

on 19. Juli 2017

Für uns Normalos sind die karibischen Inseln eine große Sache. Da denkt man an Barbados und das karibisches Feeling das es wohl hinterlässt. Nimmt man sich aber ein bisschen mehr Zeit und investiert in einen Abstecher nach Grenada so taucht man erst wirklich ein in das Urlaubsfeeling das die Karibik hinterlässt. Barbados ist ja durchaus berühmt für seine zwei R, Rum und Rihanna, und kann somit durch karibischen “Ballermannflair” begeistern. Aber Grenada ist wie die stille schöne Schwester, die der Großen den Liebhaber vor der Nase wegschnappt.

Perfekter Sonnenuntergang auf Grenada, Rumpunsch ist Ehrensache

Grenada kann noch viel mehr als atemberaubende Strände und Rumpunsch. Der boomende Ökotourismus erlaubt der Insel nachhaltiges und gemächliches Wachstum.

Die Insel, die einst berühmt für ihre Gewürze war, passt sich dem Touristenstrom an und entwickelt sich weiter. Nachhaltigkeit wird groß geschrieben und billigen Massentourismus sucht man hier vergeblich.
Am einfachsten erkundet man die Insel mit einem Mietwagen. Fahrer die dem vorherrschenden Linksverkehr nichts abgewinnen können, sollten auf ein Miettaxi umsteigen und einen Tagespreis aushandeln.  Auf so einer Tour krabbelt man langsam über buckelige Landstraßen beispielsweise am Weg zum Grande etang National Park.

Der Weg ist auch das Ziel, auf holpriger Landstraße zum Grand etang National Park.

Am Ende des Weges bietet sich eine vergleichsweise große Waldfläche mit einem riesigen Vulkansee, dem Grand etang See, zentral in der Mitte. Von diesem See kann nicht so genau sagen, wie tief er wirklich ist.  Fakt ist jedoch, dass er mit einem Vulkan in der karibischen See, dem Kik’-em-Jenny, verbunden ist. Bebt dort der Vulkan, bebt auch hier das Wasser. Fast mystisch erscheint einem dieser Ort, mit dem stillen Wasser, an der Oberfläche glitzernde Fische, aber in der Tiefe unbekannt. Aber natürlich trägt die umgebende tropische Fauna und Flora mit Vogelgezwitscher, exotischen Pflanzen und Tieren zur besonderen Atmosphäre bei.

Der magische Grand etang See. Ein Ort der Raum für tiefe Gedanken bietet. Wenn man so überlegt wie tief er mit anderen Vulkanen verbunden ist.

come on a walk with me, nichts einfacher als eine Runde hier Urwald einzuatmen.

Die Beschilderung auf Grenada lässt leider ein bisschen zu wünschen übrig, und der von Straßentafeln verwöhnte Europäer dreht daher gerne mal unabsichtlich eine Ehrenrunde. Bei so einer „Rundfahrt“ (jetzt weiß ich auch warum sie da so viele Kreisverkehre hatten) fanden wir eine absolute Ruheoase. Wir waren am Weg zur Westerhall Rum Factory, eine sehr alte und geschichtsträchtige Rumdestillerie, die nun für Besichtigungen zur Verfügung steht, da bogen wir ein oder zweimal falsch ab und waren plötzlich in der Karibikeinöde. Ein Schild wies uns zu einem Hotel-Restaurant „Petit Bacaye“. Über eine ruckelige Feldstraße hofften wir nun jemand zu finden, der uns den Weg wies, und fanden ein Kleinod am Strand. Eine Hotelanlage mit angeschlossenem Restaurants. Kleine Schlafbungalows auf Stelzen. Ein umgebender tropischer Garten. Nachts die Sterne beobachten, ohne jeden Lichtsmog. Jede Wohneinheit mit Blick auf das Wasser und einen wundervollen Sandstrand. Kleine Details an jeder Ecke, die karibische Schwermut erzeugten und eine Terrasse mit Blick aufs Meer, für schöne Urlaubsnächte.  Sollte ich wiedermal in die Ecke kommen, wäre dieser Platz definitiv auf meiner Liste.

petite bacaye, eine kleine Karibikoase, Hotel-Restaurant, karibischer Sound on. Wohnen auf Stelzen.

Im Notfall gibts immer irgendwo ein Boot ….

Weiter gings zur Westerhall Rum Factory und einer ausführlichen Führung über die Rumherstellung. Verkostung inklusive. Auch hier gilt, beachte die Schilder genau, denn nur ein kleines Schild an der Kreuzung wies auf die „westerhall Estate ltd“ hin.

Westerhall Rum Factory, Rum wie er einst produziert wurde

Der Prozess der Rumerstellung, von Anfang an, mit Menschenhand und Menschenkraft, mit einfachsten Mitteln, zum weltberühmten Produkt.

Auch einen Besuch wert war der tropische Garten „Laura’s spice garden“ in dem alle erdenklichen exotischen Pflanzen und Gewürze wuchsen und auch verkauft wurden.

Nach einigen Ausflügen rund um die Insel erkundeten wir dann doch lieber den Rest um die Hauptstadt St. George, inklusive des ewig langen Sandstrandes und noch vieler kleinen Wunder der Karibik. Grenada hat mein Herz erobert, denn ich war an diesem Ort so erholt und zufrieden. Nicht nur weiße Strände, auch eine besondere Natur und hilfsbereite Menschen. Man kann kaum glauben, dass eine so kleine Insel ein so großes Herz hat.

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Djuva Armbänder, einfach nur weils Spass macht, oder für die Sicherheit deines Kindes.

on 22. Februar 2017

Durch eine Bloggerin aus Deutschland, www.stadtwaldkind.de, wurde ich auf Djuva aufmerksam. Ein dänisches Unternehmen, dass sich auf die Herstellung gravierter Armbänder spezialisiert hat. Anfangs war das wohl nur als Infoband für SportlerInnen gedacht, mit Kennzeichnung von Namen, Allergien, Kontaktadressen, aber auch einfach mal mit Motivationssprüchen. Die Bänder sind aber so praktisch, dass man das Ganze auch wundervoll bei Kinderhänden anwenden kann. 

Wir durften ein Band testen, und ich finde die Idee ganz genial. Mein Sohn ist auf Weizen und Laktose allergisch, und ich wenn er mal was erwischt und ich bin nicht dabei, dann muss man wissen, dass das was er hat, eine allergische Reaktion ist. Das diese Info auf einem Armband vermerkt ist, beruhigt mich. Außerdem habe ich natürlich vor mit ihm mal zu verreisen, bzw sind wir immer wieder mal in Graz oder Wien, und da beruhigt es mich einfach zusätzlich, wenn ich weiß, dass zumindest irgendwo an ihm unsere Kontaktinfo dran ist. Vor allem jetzt, mit zunehmender Mobilität ist das wichtig für mich. Und – obgleich sein Vater nicht jeden “Modetrend” mitmacht, war er gleich begeistert von dem Band, und seiner Funktionalität, und wollte gleich ein zweites zur Sicherheit für einen möglichen Urlaub nachbestellen.

Und gerade im Hinblick auf Urlaube, Ausflüge und in Bereichen wo einfach mehr los ist, gibt mir dieses Armband Sicherheit. Es ist ein bisschen wie das Sahnehäubchen an Extrasicherheit dass man gut gebrauchen kann.

Die Bänder werden in unterschiedlicher Fertigung geliefert was das Band selber betrifft,in der robusten Variante, oder in einer Silikonvariante. Auf der angebrachten Metallplakette auf der Außenseite ist genug Platz für Telefonnummern, Namen und Allergien. Und da es auch schöne Trendfarben sind, kann man vor allem die Silikonbänder gut als Motivationsband verwenden. Die Metall- oder Klettverschlüsse könnte dein Kind theoretisch auch öffnen, ist aber vom Sicherheitsaspekt besser, denn keiner möchte mit einem Band hängenbleiben und sich wehtun.

Ich bin sehr froh über dieses Geschenk und freue mich auch unter drei meiner LeserInnen Gutscheine verlosen zu können um ihnen auch das bisschen Extrasicherheit zu geben dass sie sich wünschen. Einfach den Post auf meiner Facebookseite Birdiesworld liken und kommentieren, und ich verlose unter den Kommentaren.

 

 

Mit herzlichem Dank an www.stadtwaldkind.de und www.djuva.de für das Exemplar.Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Das Weingarten-Resort Unterlamm Loipersdorf, ein guter Platz um zur Ruhe zu kommen.

on 21. Dezember 2016

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Im Weingarten-Resort Unterlamm Loipersdorf konnten wir das Gefühl testen, wie es ist, einen eigenen Weinberg samt Behausung zu haben, und wir hatten dabei weder die Arbeit noch den Bauschutt, sondern nur die wunderschöne Aussicht, und eine excellente Unterkunft. dscn7640

 

 

Der Familienbetrieb liegt gleich bei Loipersdorf in der Steiermark. Netterweise gibts bei einem Wochenendtrip eine Freikarte für einen gemütlichen Tag in der Therme Loipersdorf. Die Wohneinheiten sind auf einem Weinhang angesiedelt, vollkommen ungestört, durch eine geschickte Positionierung der Häuschen, blickt man den ganzen Tag auf eine typische steirische Landschaft.

Als Gast fühlten wir uns sofort zuhause, die Gastgeber waren sehr aufmerksam und zuvorkommend. Klarer Vorteil ist es mit einem Auto anzureisen, aber auch öffentliche Anreisen sind gar kein Thema, da die Besitzer des Resorts auch gerne mit ihrer Motorkraft aushelfen.dscn7609 Das Frühstück war top, es war für jeden Geschmack was dabei, und der morgens gebrachte Frühstückskorb war voll mit kleinen liebevoll gestalteten Bestandteilen die den Morgen perfekt machten.

 

 

dscn7635Ich war total begeistert von der Privatsphäre die wir in dem Resort hatten. Gerade mit Kind ist es oft schwierig zu reisen und sich nicht tadelnde Blicke der Zimmernachbarn einzufangen. Die einzelnen Wohneinheiten kamen uns sehr entgegen und wir fühlten uns genauso frei so zu sein wie zu Hause, bzw mussten den Nachwuchs nicht ständig zur Ruhe mahnen.
Beim Bau des Resorts wurde Wert darauf gelegt, eine Möglichkeit zu schaffen, bei der jeder Gast ungestört seinen Urlaub genießen kann, und sich niemand gestört fühlen muss. Das hat funktioniert. Diese Art zu bauen ist in Österreich noch relativ neu, allerdings finde ich persönlich dass das der beste Weg zu einem schönen Urlaub ist. Bei der Gestaltung des Resorts merkt man, dass die Wohneinheiten gut geplant und strukturiert worden sind, sie sind perfekt ausgestattet und designed. Und sie sind alle ein bisschen anders, mal ist das zweite Schlafzimmer ein Kinderzimmer, einmal ein Arbeitszimmer mit Extrabett, oder auch für ganz persönliche Wellness mit Badewanne. (Am besten überzeugt man sich von den Bildern auf der Website des Resorts, denn Worte allein reichen nicht um den Luxus zu beschreiben den man da haben kann, http://www.weinurlaub.at  ) Auch bei den Terrassen setzt sich Individualismus durch und erhöht den Wohlfühlfaktor. dscn7646

 

Die Gastgeber haben meiner Meinung nach auf ein absolutes Gewinnerkonzept gesetzt. Ich habe in meinem Leben schon einige Hotels, Bungalows und so weiter gesehen, aber hier konnte ich von Anfang bis Ende sehen und spüren dass auf jedes Detail geachtet wurde. ( Ich träume jetzt noch von der perfekten Matratze auf der wir geschlafen haben)

Die Umgebung ist natürlich perfekt um sich aus dem Alltag rauszunehmen. Die Natur lädt zu Spaziergängen ein, das Thermalwasser zu Tiefenentspannung, und die steirische Gastronomie zu ausufernden Genüssen. Golfplätze, Thermen, Wanderwege, alles liegt gut erreichbar in der Nähe und lädt zu einem stressfreiem Urlaub ein. dscn7648

 

 

Abschließen konnten wir das Wochenende dann noch am Fürstenfelder Weihnachtsmarkt, der sich in der Steiermark schon ein bisschen Ruhm erarbeitet hat, ausklingen lassen. Mein Kleiner war ganz begeistert vom Spielplatz und Auto-Karussell.Und ich genoß ein bisschen Weihnachtsluft, so einmal im Jahr geht das schon. Beim Stand vom “flinken Faden” konnte ich dann auch noch ein bissl Weihnachtsshoppen, und das ganz nachhaltig, alles selber hergestellt. Derweil durften die Männer mit ihren Söhnen Runden drehen, so ein Weihnachtsmarkt ist doch ganz schön anstrengend ;)!
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Mein Ranking für das Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf lautet also per Dezember 2016 wiefolgt,

Unterkunft              ☼☼☼☼☼
Gastfreundlichkeit  ☼☼☼☼☼
Anreise                  ☼☼☼☼
Kulinarik                ☼☼☼☼☼

 

 

 

Alles in Allem war das ein wunderschönes Wochenende, und wir danken der Familie Pompernigg vom Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf ganz besonders für dieses Wochenende bei dem wir ihr Resort kennenlernen durften.

 

Dieser Beitrag entstand im Zuge eines sponsored Wochenendes, dass uns vom Weingarten Resort Unterlamm Loipersdorf zur Verfügung gestellt wurde.Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Prag – Vorweihnachtszeit und alter Adel

on 23. Oktober 2016

Prag, Weihnachtsmärkte, Nostalgie und Weihnachtsduft.

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Vor einiger Zeit war ich in Prag. (Fällt noch unter die Reisen vor Kind, kurz RvB 😉 ) Wir wollten die Prager Vorweihnachtszeit samt berühmtem Weihnachtsmarkt genießen. Wir nahmen uns ein kuscheliges Hotel, und planten mehr oder weniger alles selber, Infos nur über Internet und Vorort. Ich gestehe, ich hätte bei der Planung ein wenig umsichtiger sein können, denn wir haben viele, viele km gemacht, so halb informiert. Da lohnt es sich manchmal einen Profi mit ins Planungsboot zu holen. Zum Beispiel Dertour, die haben sich unter anderem auf Städtereisen spezialisiert.  Man kann sich über deren Website www.dertour.de selber seine Reise zusammenstellen. Mit Touren, Besichtigungen und Eintrittskarten zu kulturellen Events, in einem ganz individuellen Paket. Wäre im Nachhinein keine schlechte Idee gewesen, denn beispielsweise bei unserer Suche nach dem jüdischen Viertel sind wir gefühlte Stunden gelaufen, bis wir endlich die Synagoge gefunden haben, die der Kern dieses Viertels bildet.

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In Prag wird wundervoll Altes in Neues verwandelt. Eine Litfaßsäule wird zur Trafik, und ein ausrangiertes Börsegebäude in eine Einkaufsmall umgearbeitet. So spaziert man nun konsumterroristisch durch die heiligen Hallen des Geldes, naja irgendwie blieb auf die Weise alles beim alten. Nur wird nicht mehr fiktiv, sondern real gehandelt.


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Kein Wunder also, dass in Prag auch jede Menge Nostalgiefilme gedreht werden, es hat noch viel Flair aus seiner Vergangenheit erhalten. Zwar schaut das eine oder andere Gebäude schon ein bisschen renovierungsbedürftig aus, aber es zeugt vom Erhaltungswillen der Inhaber, und macht mitunter den besonderen Charme dieser Stadt aus.

Aber der eigentliche Zweck unseres Besuchs waren ja die Weihnachtsmärkte, die mittlerweile schon Ruhm erlangt haben. Und ich gestehe, jeder Wiener Christkindlmarkt kann einpacken, gegen das, was wir in Prag gesehen haben. Beleuchtung, Dekorationen, Musiker und die Düfte erst, alles schreit gaaanz laut “Vorweihnachtszeit”. Wenn man sich ein gutes Zeitfenster nimmt, also nicht unbedingt die Primetime abends, dann kann man auch mal entspannt durch die Märkte flanieren. Die Märkte sind vielfältig voll Kunsthandwerk und Kulinarik, allerdings aufpassen bei Touristenfallen. Wir haben für ein Wahnsinnsgeld Prager Schinken gekauft, bloß weil wir nicht so genau auf den Preis geschaut haben. Aber ansonsten wirklich schöne Märkte. Wir trauten uns auch auf den großen Hauptmarkt abends, und ich ging rückwärts wieder hinaus, ich konnte mit den Menschenmassen nichts mehr von Stimmung und Geruch genießen. Aber bereits nachmittags war es ein Genuß durch die Märkte zu flanieren, mal einen Baumkuchen zu verzehren (ich habe nirgend wo anders einen so guten Baumkuchen genossen) und sich genüsslich auf Weihnachten zu freuen.dsc_0790

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Bei unseren Wanderungen kamen wir am Prager Operhaus vorbei, an das auch der geschichtsträchtige schwarze Turm anschließt. Natürlich fanden wir auch das National Museum, dass glücklicherweise am Weg vom Hotel in den Stadtkern lag.

 

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Der Blick auf die Prager Burg, übers Ufer der Moldau ist schon wunderschön, und vermittelt, obwohl man in einer Stadt ist, das Gefühl von Weite und Freiheit. Bei gutem Wetter gibts da bestimmt einzigartige Fotomotive, wir hatten ein bissl Novemberwetter im Dezember.

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Die Karlsbrücke ist natürlich auch besonders berühmt an Prag, alle Meter ein anderer Straßenkünstler, oder Musiker, es ist wie ein ganz besonderer Steg der Welten verbindet. Die Statue in der Mitte, der heilige Nepomuk, soll bei dessen Berührung Glück bringen. Natürlich ist an der Stelle mittlerweile eine Kopie angebracht, die vielfachen Touristenhände würden das Original einfach zu sehr abwetzen. Über die Karlbrücke gings ins “alte Prag” mit seiner Burg, und dem weitläufigen Gelände. Da hätten wir durchaus mehr Zeit verbringen können, aber da ging mir ganz persönlich die Spazierkraft aus. In dem Fall hätte mir ein Profi wie detours schon geholfen, und wir hätten wohl die Route sinnvoller zusammengestellt. Ich hätte allein für die Altstadt schon einen eigenen Tag gebraucht.

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Eine der schönsten Gefühle die ich mit Prag verbinde, ist diese künstlerische Freiheit. An jeder Ecke kann einem Kunst passieren. Die Strassenkünstler allerorts ließen sich viel einfallen, um die Touristen glücklich zu stimmen. Und sollte  bei meinem nächsten Pragbesuch das Straßenbahnnostalgiecafe noch stehen, dann steht das schon auf meiner Wunschliste.

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Fazit, Prag ist eine vielseitige Stadt, die immer was zu bieten hat. Jetzt wo ich weiß, dass ich bei Dertours mein Wochenende besser vorab online hätte planen können, würde ich diese Möglichkeit eher in Kauf nehmen. Wir haben relativ viel Zeit durch die Erkundung der Stadt verloren, die wir dann später besser hätten nutzen können. Dann wär sich das vielleicht auch mit dem Prager Nightlife ausgegangen. Prag sieht uns jetzt aber bestimmt wieder, das nächste Mal aber mit Kind, dafür ohne nightlife. Ich hab online schon ein bisserl recherchiert und Dertour hatte tatsächlich ein Hotel Leonardo im Angebot! Da muss ich ja fast mit meinem Namenspatronenkind nochmal hin!

Informationen zu Reisen findet ihr auch auf ihrer Website, www.dertour.de

 

Dieser Post entstand in Kooperation mit Detour, und gilt als sponsored Post. Alle Links sind nofollowlinks.
 © katharina gindra-vady, oktober 2016

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Was zum … ist ein SWAG, und sonstige Erlebnisse aus Kata Tjuta, Ayers Rock, Northern Territory, Australien

on 16. Oktober 2016

Auch wenn ich im Moment nicht reise, so habe ich schon wunderschöne Orte gesehen, und möchte meine Erlebnisse und Bilder gerne mit euch teilen. Den Anfang meiner Reiseberichte mache ich mit einer, für mich sehr wichtigen, Australienreise 2011. Ich flog mit einer Freundin nach Sydney, zur Hochzeit einer ihrer Freundinnen, und wir sahen Sydney und Umgebung, Alice Springs samt Ayers Rock/Uluru und SWAG Tour, und Cairns samt Regenwald. Ich möchte euch gern in drei Beiträgen die Erfahrungen meiner Reise posten, vielleicht findet ihr Inspiration oder Ideen für eure eigene Tour. Entgegen unserer Reiseroute fange ich mit unserer Reise ins Northern Territory an. Für mich war diese Tour die wichtigste, Ayers Rock und die umgebende Natur zu sehen, war einer meiner tiefsten Wünsche als ich nach Australien fuhr.

Wir buchten bereits vorab eine Tour bei der australischen Seite ulurutoursaustralia.com. Drei Tage im Outback, zwar mit Guide und Tour, aber auch unter dem Sternenhimmel in einem SWAG. Wir kamen uns ganz verwegen vor, so etwas wildes wie, im Freien zu übernachten in Australien, zu wagen. Im Nachhinein muss ich ganz klar sagen, es war das Adrenalin wert, der Sternenhimmel über uns hielt uns manche Nacht wacher als so manche Partynacht es je vermögen würde.

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Foto Privat

Wir starteten am Flughafen in Alice Springs. Dort wurden wir bereits von unserem Tourguide mit Kleinbus samt Anhänger erwartet.

Mit dem Bus im roten Herzen Australiens

Auf dem Anhänger sieht man übrigens am Dach unsere SWAGs, es stellte sich im Zuge unserer Recherche nämlich heraus, dass dies robuste Outdoorschlafsäcke sind. Und ansonsten war der Anhänger mit allem gefüllt, was man so für drei Tage Camping für etwa acht Leute braucht.

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Foto privat

Im Grunde waren wir für die drei Tage auf Campingurlaub im touristisch erschlossenen Outback.  Es ging gleich los zum Ayers Rock, ich spürte wie mich dieser Berg einfach zu sich rief, und freute mich riesig auf den Spaziergang und das Aboriginal Cultural Center, dass wir dort besuchen würden.

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Foto Privat

Der Uluru – Ayers Rock

Rund um den Uluru ist natürlich alles touristisch erschlossen, also war auch eine dem Motto entsprechende Bank nicht weit. Obgleich der Uluru nicht fotografiert werden sollte (zumindest wenn man die aboriginal Kultur respektiert), bat ich dann doch meine Freundin ein Foto zu machen. Zu sehr wünschte ich mir eine Erinnerung.  Ich werde den Spaziergang um den Uluru nie vergessen. img_0564

Es herrscht dort wirklich eine ganz eigene Energie. Die eine Seite des Berges gilt als “Männerseite” Die andere als “Frauenseite” Dementsprechend wurde in den Höhlen, die sich am Fuße des Berges befinden, unterschiedliche Dinge praktiziert. Fand man auf der einen Seite eine Höhle wo gekocht und Gemeinschaft gepflegt wurde, so war die andere Seite ein perfekter Ort für Jagd und Wettbewerb. Auch wenn jetzt bei diesen Sätzen so manch Genderbeauftragte sich seine Haare rauft. Für die Aborigines funktionierte das System so, und durch die klare Verteilung der Aufgaben, war auch die Struktur des Stammes sichergestellt. Ganz persönlich empfand ich die Frauenseite als ruhiger und heimeliger, und wurde ganz aufgeregt, als ich den Berg umrundete. Im übrigen erfuhr ich dieses Detail erst später durch unseren Tourguide, der uns mit jeder Menge Informationen über die Aborigines versorgte. Wir sahen uns dann auch das “Aboriginal Cultural Center” an, dass sich bemühte, die Kultur des Stammes für den Touristen schmackhaft zu machen. Dass wir allerdings keine Ahnung haben von der Kraft dieses Tribes und seiner tiefen Verbindung mit der Erde, war mir damals schon klar, und wurde es mir durch diese Reise noch mehr. Sie schützen ihre noch verbliebenen heiligen Orte und Rituale sehr, und man merkt, dass einem indigenen Volk zutiefst unrecht getan wurde, als versucht wurde, es zu “europäisieren”. Gerade in Alice Springs, am Ende unserer Tour, wurde das sichtbar für mich. Abends gab es noch Abendessen am Straßenrand, mit Blick auf Uluru und Ausblick auf Kata Tjuta, welches wir am nächsten Tag besuchen würden. Die SWAGs erwiesen sich übrigens nicht nur als Schlafsäcke, sondern auch als tolle Sitzpolster.

 

Kata Tjuta, eine Wandertour

Der nächste Tag war geprägt von einer sportlichen Tour durch das “Valley of the winds” bei Kata Tjuta, den Olgas, und Kings Creek Station und dem Ausblick auf die George Hill Ranges. Wir begannen mit einem ausgiebigen Camperfrühstück am Straßenrand. Und so ging es auf eine große Wandertour durch die Olgas bei Kata Tjuta.img_0577

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Foto privat

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Foto privat Valley of the winds, Kata Tjuta

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Foto privat Kata Tjuta

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